Olafur Eliasson: Spheres of power and care, 2016 (Ausschnitt)
Olafur Eliasson: Spheres of power and care, 2016 - Foto: Jens Ziehe, © 2016 Olafur Eliasson

Kleine Striche von einem Großen

Mit Preisen überhäuft, zum Ritter ernannt und zwischendurch schaut auch mal der isländische Präsident im Atelier vorbei: Der dänische Künstler Ólafur Eliasson hat schon einiges vorzuweisen, denn er gilt zurecht als einer der herausragenden Künstler der Gegenwart. Vor allem bezieht sich das auf seine faszinierenden physikalischen Experimente mit Licht, Wasser und Reflexionen. Aber er zeichnet auch, zum Beispiel mit Wasserfarben. Das mag nicht so imposant sein wie seine raffinierten, raumgreifenden Installationen, aber auch diese leiseren Töne, die zarten Striche und sich ihren Weg bahnenden Farben in geometrischen, meist runden Formen tragen irgendwie zum Gesamtverständnis des Künstlers bei, auch wenn sie für sich genommen alles andere als spektakulär wirken. Doch es ist eben Ólafur Eliasson, und jede der knapp 50 Zeichnungen, die die Münchner Pinakothek der Moderne vom 7. Juni bis zum 2. September im Rahmen der Ausstellung „Olafur Eliasson. WASSERfarben“ zeigt, bringt den Betrachter dem großen Meister ein kleines Stück näher.

Olafur Eliasson. WASSERfarben
Kunstausstellung vom 07.06.2018 bis zum 02.09.2018
Pinakothek der Moderne | München | Deutschland
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Kategorie: Kunst zum Betrachten, Kunstausstellung, Kunstmuseum
Veröffentlicht von

Julia arbeitet seit 2001 als freischaffende Künstlerin und ist bei der Organisation zahlreicher Veranstaltungen und Ausstellungen beteiligt. Ihre großen Leidenschaften neben der Kunst sind englische Krimis, Comic-Strips und die mediterrane Küche.


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