Christian Ernst Bernhard Morgenstern: Helgoland im Mondlicht, 1851 (Ausschnitt)
Christian Ernst Bernhard Morgenstern: Helgoland im Mondlicht, 1851 (Ausschnitt) - © Hamburger Kunsthalle / bpk / Foto: Christoph Irrgang

Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt

Kunst kann richtig Spaß machen, wenn sie nicht nur innovativ oder provokativ, sondern zur Abwechslung auch mal wieder schön ist. Und zwar unabhängig von den großen oder weniger großen Namen. Mit ein paar großen und ein paar weniger großen Namen, aber dafür eben jener Kunst, die einfach Spaß macht, wartet die Hamburger Kunsthalle vom 12. April bis zum 14. Juli unter dem Titel „Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt“ auf.

Endlich mal wieder schön!

Philipp Otto Runge, Erwin Speckter, Jacob Gensler, Valentin Ruths, Thomas Herbst und viele andere geben einen Einblick in die Situation der Künste und deren Strukturen im Hamburg des 19. Jahrhunderts. Da in Hamburg eine Kunstakademie fehlte, werden die unterschiedlichen Einflüsse deutlich, die aus den Studienreisen und Auslandsaufenthalten der Künstler resultieren. Das Ergebnis sind hochwertige, meisterhafte Gemälde verschiedener Sujets. Atmosphärische Landschaftsbilder, Portraits und Genremalerei zeigen sowohl klassizistische und romantische Einflüsse, wie auch realistisch-wirklichkeitsnahe Tendenzen ab den 1820er Jahren und schließlich Naturalismus, Impressionismus und Jugendstil. Rund 120 Gemälde, Zeichnungen und Graphiken, darunter zahlreiche Hauptwerke der beteiligten Künstler, bieten einen repräsentativen Überblick über ein ganzes Jahrhundert Kunstschaffen in Hamburg. Beeindruckend, abwechslungsreich, schön. So macht Kunst eben Spaß.

Was?Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt
Wo? – Hamburger Kunsthalle | Link zur Ausstellung | Aktuelle Kunstausstellungen in Hamburg
Wann? – Ausstellung vom 12.04.2019 bis zum 14.07.2019


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